Strategie 2025+

Nutzung von Haupt- und Nebenprodukten sowie Energieerzeugung an den Standorten

Mit der Strategie 2025+ orientiert sich Pabst an ausgewählten Zielen der Agenda 2030. Sägespäne werden für Pellets, Hobelspäne für AlpenSpan und Rinde zur Erzeugung von Prozesswärme eingesetzt. Photovoltaik- und Biomasseanlagen tragen zur Energieversorgung der Standorte bei. Beschaffungsregionen, Energiemengen und Ziele werden anhand aktueller Kennzahlen ausgewiesen.

100% Verwertung – vom Stamm bis zum Span

Vom Stamm bis zum Span nutzen wir Haupt- und Nebenprodukte für unterschiedliche Anwendungen: Massivholz für den Bau, Sägespäne für Pellets, Hobelspäne für AlpenSpan und Rinde zur Erzeugung von Prozesswärme.

Strom von unseren Dächern

Auf unseren Hallendächern sind Photovoltaikanlagen mit insgesamt rund 3,5 Megawatt installierter Leistung in Betrieb. Erzeugung und Eigenverbrauch werden jährlich ausgewiesen.

Thermische Energie aus Biomasse

Unsere drei Heizkraftwerke werden mit Rinde und Hackgut befeuert. Die erzeugte thermische Energie nutzen wir effizient zur Trocknung von Schnittholz sowie von Sägespänen für die Pelletsproduktion. Gleichzeitig versorgen wir damit unsere Infrastruktur mit Wärme.

Blockheizkraftwerk auf Basis von Holzgas

Unser Blockheizkraftwerk nutzt Holzgas aus Pellets zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme. Mit rund 400 kW elektrischer und 600 kW thermischer Leistung sichern wir betriebliche Prozesse und die Wärmeversorgung – insbesondere während der Winterrevision.

Strategie 2025+ im Fokus

Erfahren Sie mehr über die konkreten Ziele der Strategie 2025+. Wir informieren über die Herkunft unseres Rohstoffs, die Energieerzeugung an unseren Standorten und die Nutzung von Haupt- und Nebenprodukten.

Wir beziehen unser Holz vorrangig aus einem Einzugsgebiet von rund 100 Kilometern, insbesondere aus dem Mur- und Mürztal sowie dem Lavanttal. Ein Teil des Holzes stammt aus Höhenlagen über 700 Metern. Feine Jahresringe können dort durch langsameres Wachstum begünstigt werden; die Produkteigenschaften werden durch Sortierung und technische Spezifikationen bestimmt.

Wir verwerten den Rohstoff Holz zu 100%. Das Sägewerk liefert Schnittholz als Basis, während die Nebenprodukte wie Säge- und Hobelspäne zu Pellets und AlpenSpan veredelt werden. Rinde und Hackgut dienen in eigenen Heizwerken zur Erzeugung von Wärme für die Trocknung und Hallenheizung. Nichts wird verschwendet.

In 15 Workshops wurden Ziele für die Strategie 2025+ erarbeitet. Dazu zählen der Ausbau von Photovoltaik auf bereits versiegelten Flächen und die systematische Erfassung betrieblicher Treibhausgasemissionen. Künftige Umweltziele werden mit Basisjahr, Zieljahr, Maßnahmen und Fortschrittskennzahlen veröffentlicht.

Wir nutzen Photovoltaikanlagen auf unseren Dachflächen sowie Strom aus unserem BHKW. Erzeugung, Verbrauch und Eigenversorgungsanteil werden jährlich ausgewiesen. Biomasseheizwerke decken den thermischen Bedarf der Produktion; Rückgewinnungssysteme unterstützen die Wärmenutzung.